Ausmisten vor dem Umzug

Entrümpelung vor dem Umzugin Paderborn und Umgebung

Wer umzieht, merkt schnell, wie viel sich in Schränken, Keller und Dachboden angesammelt hat. Jedes Teil, das nicht mitkommt, spart Platz im Umzugswagen und Arbeit beim Einräumen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Ausmisten planen, und holen ab, was nicht mit in die neue Wohnung soll.

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Warum vor dem Umzug entrümpeln

Ein Umzug ist die beste Gelegenheit, sich von Dingen zu trennen, die man nicht mehr braucht. Alles, was Sie vorher aussortieren, müssen Sie nicht einpacken, nicht tragen und in der neuen Wohnung nicht wieder unterbringen. Umzugsunternehmen kalkulieren in der Regel nach Volumen und Aufwand. Weniger Umzugsgut bedeutet daher oft auch einen kleineren Wagen oder einen kürzeren Einsatz.

Hinzu kommt der praktische Nutzen: In der neuen Wohnung fangen Sie mit dem an, was Sie wirklich nutzen. Kartons mit unbekanntem Inhalt, die jahrelang im Keller stehen bleiben, gibt es dann gar nicht erst. Viele Menschen empfinden den Neuanfang so als deutlich entspannter.

Gestapelte Kartons und Hausrat vor dem Umzug

Zeitplan rückwärts vom Umzugstag

Ausmisten braucht mehr Zeit, als man denkt, weil jede Entscheidung Kraft kostet. Planen Sie deshalb rückwärts vom Umzugstag und verteilen Sie die Arbeit auf mehrere Wochen. Der folgende Zeitplan ist eine allgemeine Orientierung und lässt sich an Ihre Situation anpassen:

  • Etwa acht bis sechs Wochen vorher: Überblick verschaffen, mit Keller, Dachboden und Garage beginnen, Verkauf größerer Möbel starten
  • Etwa sechs bis vier Wochen vorher: Abstellräume, Bücher, Kleidung und Hobbysachen durchgehen, Spenden sammeln, Abholtermin für die Entrümpelung vereinbaren
  • Etwa vier bis zwei Wochen vorher: Küche und Wohnräume aussortieren, nicht Verkauftes zum Spenden oder zur Abholung bereitstellen
  • In der letzten Woche: Abholung der aussortierten Gegenstände, danach nur noch packen
  • Umzugstag: Nur noch das, was wirklich mitkommt, steht in der Wohnung

Eine sinnvolle Reihenfolge der Räume

Fangen Sie dort an, wo die meisten Dinge lagern, die Sie im Alltag nicht brauchen. Das sind in der Regel Keller, Dachboden, Garage und Abstellkammer. Hier liegen oft Gegenstände, die seit dem letzten Umzug nicht mehr bewegt wurden. Die Entscheidung fällt leichter, und Sie schaffen schnell sichtbaren Platz, den Sie später als Zwischenlager für Kartons nutzen können.

Danach folgen Räume, die Sie selten nutzen, etwa ein Gästezimmer oder Arbeitszimmer. Kleidung und Bücher sind ein guter nächster Schritt, weil sie viel Volumen haben. Küche und Bad kommen zum Schluss, denn diese Räume brauchen Sie bis zum letzten Tag. Lassen Sie dort nur das Nötigste stehen und packen Sie den Rest früh ein oder sortieren Sie ihn aus.

Ein einfaches System hilft: Legen Sie für jeden Raum drei Bereiche fest, nämlich mitnehmen, verkaufen oder verschenken und entsorgen. Kennzeichnen Sie größere Möbel mit farbigen Klebezetteln, damit alle Beteiligten wissen, was wohin gehört.

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Was weg muss und was ein zweites Leben bekommt

Ganz oben auf der Liste stehen Dinge, die defekt, verschlissen oder unvollständig sind: kaputte Elektrogeräte, durchgelegene Matratzen, wackelige Regale, abgelaufene Farben und Reinigungsmittel, alte Kabel und Kartons mit unbekanntem Inhalt. Auch Möbel, die in der neuen Wohnung nicht passen, sollten jetzt gehen. Messen Sie dafür die neuen Räume vorher aus.

Gut erhaltene Dinge können verkauft oder gespendet werden. Kleinanzeigen-Portale eignen sich für Möbel, Elektrogeräte, Fahrräder und Werkzeug. Kleidung, Bücher, Spielzeug und Hausrat nehmen Sozialkaufhäuser, Kleiderkammern und gemeinnützige Einrichtungen häufig gern, wenn sie sauber und intakt sind. Fragen Sie vorher nach, was gerade angenommen wird.

Farben, Lacke, Batterien, Energiesparlampen und Chemikalien gehören nicht in den Hausmüll. Sie müssen über die Schadstoffsammlung entsorgt werden. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie uns bei der Besichtigung an. Was wir abholen, sortieren wir nach Materialien, wie auf unserer Seite zum Recycling beschrieben.

Zusammenspiel mit dem Umzugsunternehmen

Entrümpelung und Umzug sind zwei getrennte Aufgaben, die gut aufeinander abgestimmt sein sollten. Am sinnvollsten ist es, wenn die Entrümpelung vor dem Besichtigungstermin des Umzugsunternehmens oder zumindest vor dem Umzugstag abgeschlossen ist. Dann kann das Umzugsunternehmen genau das kalkulieren, was tatsächlich mitkommt.

Teilen Sie uns Ihren Umzugstermin mit. Wir legen die Abholung so, dass sie nicht mit dem Umzug kollidiert und der Weg für die Möbelpacker frei ist. Wenn nach dem Auszug in der alten Wohnung noch Reste stehen, zum Beispiel Möbel, die der Nachmieter doch nicht übernehmen wollte, räumen wir diese auf Wunsch anschließend und übergeben die Wohnung besenrein.

Denken Sie auch an Halteverbotszonen für den Umzugswagen. Diese beantragen Sie rechtzeitig bei der Stadt. Für unsere Abholung sprechen wir vorab mit Ihnen ab, wo unser Fahrzeug halten kann.

Festpreis für die Abholung

Nach einer kostenlosen Besichtigung oder anhand von Fotos erhalten Sie einen Festpreis. Er hängt von Menge, Etage, Zugang und Art der Gegenstände ab. Mehr dazu auf unserer Seite zu den Preisen.

Leere Wohnung nach dem Ausräumen vor dem Umzug

So läuft die Entrümpelung vor dem Umzug ab

1

Umzugstermin nennen

Sie teilen uns Ihren Umzugstermin und die Adresse mit und beschreiben grob, was aussortiert werden soll.

2

Besichtigung oder Fotos

Wir schauen uns die Gegenstände vor Ort oder auf Fotos an und klären, ob Keller, Dachboden oder Garage dazugehören.

3

Festpreisangebot

Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Festpreis und einem Abholtermin, der vor Ihrem Umzug liegt.

4

Aussortieren und kennzeichnen

Sie sortieren aus, verkaufen oder spenden, was geht, und markieren alles, was wir abholen sollen.

5

Abholung

Wir tragen die aussortierten Gegenstände heraus und sortieren sie für Weiterverwendung und Entsorgung.

6

Optional: Resträumung nach dem Auszug

Bleibt nach dem Umzug noch etwas in der alten Wohnung, räumen wir es und hinterlassen die Räume besenrein.

Häufige Fragen zur Entrümpelung vor dem Umzug

Wie lange vor dem Umzug sollte ich mit dem Ausmisten anfangen?

Je früher, desto entspannter. Als grobe Orientierung haben sich einige Wochen Vorlauf bewährt, damit genug Zeit für Verkauf, Spenden und eine Abholung vor dem Umzugstag bleibt. Bei einem großen Haushalt mit Keller und Dachboden lohnt sich ein noch früherer Start.

Mit welchem Raum fange ich am besten an?

Mit Keller, Dachboden, Garage oder Abstellraum. Dort lagern meist Dinge, die Sie im Alltag nicht brauchen, und die Entscheidungen fallen leichter. Küche und Bad kommen zum Schluss, weil Sie diese Räume bis zuletzt nutzen.

Spart eine Entrümpelung vor dem Umzug Kosten beim Umzugsunternehmen?

Oft ja, weil Umzugsunternehmen in der Regel nach Volumen und Aufwand kalkulieren. Wenn weniger Möbel und Kartons mitkommen, kann der Umzug kleiner ausfallen. Wie sich das konkret auswirkt, fragen Sie am besten direkt bei Ihrem Umzugsunternehmen nach.

Können Sie die alte Wohnung nach dem Umzug noch räumen?

Ja. Wenn nach dem Auszug noch Möbel oder Reste in der alten Wohnung stehen, räumen wir sie und übergeben die Wohnung besenrein. Sprechen Sie das am besten schon bei der Anfrage an, dann planen wir beide Termine zusammen.

Was mache ich mit Farben, Batterien und Chemikalien?

Diese Stoffe gehören nicht in den Hausmüll und müssen über die Schadstoffsammlung entsorgt werden. Sprechen Sie uns bei der Besichtigung an, dann klären wir, wie mit solchen Resten in Ihrem Fall umgegangen wird.

Umzug geplant? Wir holen ab, was nicht mitkommt

Nennen Sie uns Ihren Umzugstermin. Wir sehen uns an, was aussortiert werden soll, und schicken Ihnen ein Festpreisangebot mit einem Abholtermin vor dem Umzug.

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